Übersetzer erhalten in letzter Zeit vermehrt Anfragen für ein Post-Editing oder werden in anderen Bereichen immer häufiger mit dem Thema konfrontiert. Das liegt vor allem daran, dass sich Systeme zur maschinellen Übersetzung (MÜ) immer mehr verbreiten und dadurch auch in den Fokus von potenziellen Auftraggebern rücken.

In diesem Webinar sollen keine Best Practices für ein Post-Editing in einer bestimmten Sprachkombination gezeigt werden, sondern erläutert werden, wie gut Post-Editing-Möglichkeiten bereits in Translation-Memory-Systemen (TM-Systemen) integriert sind.

Nach einem kurzen Überblick über die wesentlichen Inhalte der aktuellen Norm zum Posteditieren (ISO 1858) werden die aktuellen Möglichkeiten für die Auswertung dieser Dienstleistung aufgezeigt, die nach wie vor kontrovers diskutiert werden.

Anhand von drei Beispielsystemen werden folgende Aspekte praktisch gezeigt:

  • Einbindung eines MÜ-Systems in ein TM-System und Einstellungsmöglichkeiten für die Vorübersetzung am Beispiel von SDL Trados Studio 2021
  • Qualitätsbewertung von MÜ-Vorschlägen anhand von Memsource Translate und Auswertung des Post-Editing Effort anhand der Memsource Analyse
  • Detaillierte Auswertung aller inhaltlichen Änderungen von MÜ-Vorschlägen und den exakten Post-Editing Effort pro Segment und Dokument in Prozentangaben und tatsächlich benötigter Zeit anhand des Quality Report von Matecat

Link zur Webinarregistrierung auf der BDÜ-Homepage.

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